SWEMPii

Schon wieder ein Musikprojekt im Internet

Musikvideo

Veröffentlichung Musikvideo "unterm Wasserfall" im Oktober 2019.

 

In Kooperation mit Studenten der Hochschule Offenburg, Studiengang "Medien und Informationswesen", entstand das Musikvideo zum Song "unterm Wasserfall".

Das Musikvideo wurde an vier Tagen im Juli 2017 abgedreht. Am ersten Tag wurde neben den notwendigen Requisiten und Kostümen auch das Transportfahrzeug für die umfangreicheTechnik organisiert. Und so pendelten wir zwischen Offenburg(Filmtechnik), Mannheim(Kostüme) und Karlsruhe(Requisiten). Ein dickes Lob geht an Lukas Mehl, der als Producer die Schauspieler, Maske, Requisiten und Kostüme sowie die Locations für die Filmaufnahmen organisierte.

Erster Drehtag: Schloss Stutensee, Baggersee Wörth/Rhein.

Zweiten Drehtag: Rheinhafen Karlsruhe.

Dritter Drehtag:  Wasserfall / Schwarzwald.

Meine ursprüngliche Idee für die Geschichte dieses Liedes lag eigentlich in den 60er Jahren, Lukas hatte mich aber schnell überzeugt dass die 20iger Jahre doch besser geeignet wären. Hier waren die gesellschaftlichen Unterschiede noch deutlicher zu spüren und das eine Dame aus der Oberschicht(Liedtext "sie kommt aus gutem Haus...") mit einem aus dem Arbeitermilieu stammenden Mann(Liedtext "Er arbeitet grad Schicht...") zusammen ist, war vorsichtig ausgedrückt nicht schicklich. 

Am Anfang des Videos sieht man wie ihre Freundinnen den Kohlefleck auf ihrem Arm finden. Schnell ist ihnen klar, dass dieser Fleck von der Berührung mit einem Arbeiter stammen muss. Sie machen sich über diese Beziehung lustig, da solch eine Verbindung in ihren Augen absolut unmöglich ist. Bei ihm sind es die Arbeitskollegen(Liedtext: die Kumpels reden Stuss, mach mit der Lady Schluss....) die ihm die schöne und reiche Freundin schlichtweg nicht gönnen.

Genauso schnell einigten wir uns auf die Frage ob schwarzweiß oder farbig gedreht werden sollte. Schwarzweiß passte am besten um die Zeit der zwanziger Jahre nachzustellen. Kleinere Diskussionen gab es noch um die Kamera, hier war die Option eine einfachere, gebräuchliche Kamera oder ein hochwertige Kamera, die aber dann auch ein größeres Loch in mein Budget reißen würde. Da ich aber eine starke Neugier gegenüber guter bis sehr guter Audio- und auch Filmtechnik hege, war die Entscheidung für mich schnell gefallen. So kam bei unserem Musikvideo eine "RED Scarlet Dragon 5K Kamera" zum Einsatz. Man merkte am Drehort beim Blick auf den Kontrollbildschirm schnell dass diese Kamera ihr Geld wert war.  

Gleich am ersten Drehtag mussten wir Flexibilität und Geschmeidigkeit beweisen. Lukas hatte zwar in Absprache mit der Schlossverwaltung der Stadt Stutensee diesen Drehtag für Außenaufnahmen reserviert und sich somit vergewissert, dass wir ungestört filmen konnten, aber leider wurden wir eines Besseren belehrt. Durch eine versehentliche Doppelbelegung im vorderen Bereich des Schlosses, hier fanden ab dem späten Vormittag Theaterproben statt, mussten wir auf die nicht ganz so schöne Hinterseite des Schlosses umziehen. Auch wollte der alte Mercedes den wir für die Aufnahme am Baggersee gemietet hatten plötzlich auf der Fahrt von Stutensee nach Wörth nicht mehr und so mussten hier auch geplante Szenen geändert werden. 

Auch hatten wir gehofft am Rheinhafen an einem Sonntagvormittag in Ruhe drehen zu können. Leider war aber Erntezeit und so wurden wir immer wieder von großen Lkw´s unterbrochen, die Getreide zu den Silos brachten. An diesem Tag war es zudem brütend heiß, so dass wir am Ende dieses zweiten Drehtages froh waren das alles "im digitalen Kasten" war. 

Sportlich ging es am dritten Drehtag im Schwarzwald zu. Da wir den Wasserfall nicht anfahren konnten musste die Technik incl. Requisiten durch den Wald getragen werden, das ganze nach Drehschluss natürlich wieder Rückwärts. Das dafür eingesetzte Fass war natürlich leer und sauber. Und weil es so schön leicht war, hielt es auch den Strömungen unter dem Wasserfall schlecht Stand. Direkt unter dem Wasserfall war das Wasser gut zwei Meter tief und ein sicherer Stand war nicht möglich. Nach vielen Versuchen unterschiedlicher Akteure, die sich ja hinter bzw. unter dem Fass verstecken mussten, sind dann doch noch einige Sekunden Film ohne "Fassgewackel" geglückt. Übrigens war das Wasser "Saukalt", das nächste Mal bitte mit Neoprenanzug.

Ein Dankeschön an alle am Musikvideo beteiligten, insbesondere dem tollen Team von >>Matsch Moor<<<

Producer: Lukas Mehl

Assistant Production: Hannah Gantner

Actors: Theres Niederstraßer und Johannes Hauser

Extra girls:Anonym Driver:Anonym

Workers: Nicolai Dörr und Mathias Ganter.

Director: Adrian Schwarz

Director of Photography: Kevin Biber

Assistant Camera: Mathias Ganter

Gaffer: Lilli Blattner

Best Boy: Hans-Michael Schmitt

Set-Aufnahmeleitung: Benjamin Kempter

Herstellungsleitung: Hannah Gantner

Productionsdesigner: Lukas Mehl

Setfotografie: Lilli Blattner

Postproduction: Lukas Mehl

View the embedded image gallery online at:
http://swempii.de/musikvideo#sigFreeId318ce5ca14